Camping La Bella Vista, Manilva

Eine Woche und fünf Golfplätze später ist es Zeit wieder weiterzufahren. Jetzt soll es ein Campingplatz sein der wirklich direkt am Meer liegt.

Nach kurzer Fahrt (ca. 65 km) erreichen wir den Camping La Bella Vista in Manilva.

Der Platz lädt zum Verweilen ein. Er ist relativ klein und hat ein eigenes Gate direkt zum Strand. 

Von unserem Stellplatz sind es nur knapp über 50 Meter bis zum Sandstrand und dann nochmals 50 Meter bis man nasse Füsse hat.

Als weiteres Feature gibt es im Umkreis von 30 Autominuten 12 Golfanlagen.

Das Meer ist übrigens immer noch äusserst erfrischend aber wir trauen uns immerhin rein. Notfalls tut es ja auch der Pool des Campingplatzes der schon fast zu warmes Wasser enthält.

Wir sind uns einig. Hier stimmt einfach alles. Das wäre ein Platz zum Wiederkommen. Nur die exakt 2140 km bis nach Hause werden uns einen erfolgreichen Weekendurlaub versauen.

La Cala Golf Resort – Campo Europa, Mijas

Nach dem eher lauen Golferlebnis gestern stimmt heute wieder wirklich alles.

Wir spielen in La Cala, einer weitläufigen Golfanlage mit drei 18 Loch Plätzen. Wir haben uns für den Campo Europa entschieden, nicht zuletzt weil es der einzige Kurs mit freien Tee Times war.

Der Himmel strahlt in übermässig blauem Blau, wir spielen alleine hinter einem Viererflight der so schnell spielt dass wir zu zweit kaum hinterherkommen und der Buggy blubbert fröhlich vor sich hin.

Eigentlich stört tatsächlich nur der Buggy, vermutlich eines der letzten mit Benzin betriebenen Exemplare, dessen Motor wie ein alter Rasenmäher knattert, grausam nach verbranntem Öl stinkt und die perfekte Golfplatzidylle nachhaltig stört.

Trotzdem sind wir froh um den vierrädrigen Stinker, denn die Golfanlage von La Cala ist sehr weitläufig und ohne Buggy nicht zu schaffen ohne den Spielbetrieb lahmzulegen. Der Campo Europe scheint keine flachen Spielbahnen zu kennen, es geht nur rauf und runter. Die Wege zwischen den Spielbahnen sind kleine Ausflüge und so steil wie die Startrampe des Silver Star.

Viele Bahnen starten mit einer Artilleriestellung bei der man nach Herzenslust Bälle in die Botanik pfeffern kann und sich über die ewig lang fliegenden Bälle freut.

Der Ballverbrauch ist hoch, die Bälle fliegen nach links und rechts (weil man ja bei der Aussicht gerne und erfolglos noch ein bisschen mehr Kraft in den Schwung legt), aber es macht wahnsinnig Spass.

Den Platz würden wir sofort wieder spielen und vielleicht den Caddymaster um einen Elektrobuggy bitten.


Los Naranjos Campo De Golf, Marbella

Warum der Golfplatz von Los Naranjos nicht 100% punkten kann, ist uns selbst nicht so klar. 

Vielleicht liegt es am heute nicht ganz so stahlblauen Himmel, vielleicht haben wir letzte Nacht nicht ganz so gut geschlafen oder es sind die drei älteren Herren die 9 Löcher lang für längere Zwangspausen bei jedem Loch sorgen und dann noch in aller Ruhe Bälle aus den Teichen fischen.

Vielleicht liegt es auch nur daran dass wir jetzt eine ganze Menge aussergewöhnlich guter Golfplätze spielen durften und ein nur normal guter Platz dann keinen bleibenden Eindruck mehr hinterlässt.

Denn schlecht ist Los Naranjos eigentlich wirklich nicht und nach den ersten paar Löchern schaltet auch das Wetter wieder auf das gewohnte Blau.