Auch die längsten Ferien neigen sich irgendwann dem Ende zu. Wir entschliessen uns zum Schluss noch ein paar Tage Badeferien anzuhängen und dann in zwei grossen Etappen nach Hause fahren.
Auf der Suche nach einer Destination mit Strand, einem netten Campingplatz und einer gewissen Nähe zur französischen Grenze werden wir in Orio, knapp 15 Autominuten westlich von San Sebastian fündig. Der eigentliche Campingplatz liegt inmitten von Häusern.

Die Gegend sieht traumhaft schön aus, mit Wäldern, viel Grün und einer wirklich tollen Badebucht. Der Strand von Orio ist öffentlich und liegt nur ein paar hundert Meter vom Campingplatz entfernt.
Der obligate Hafen für die Liebhaber der etwas teureren Campingvariante darf natürlich nicht fehlen.

Vor Ort konsultieren wir den Wetterbericht und finden heraus woher das traumhafte Grün sein Wasser bezieht. In zwei Tagen wird der schöne Sonnenschein Vergangenheit sein. Wir verbringen folglich den nächsten Tag am Strand. Das Wasser ist überraschenderweise wärmer als an der Südküste.
Am zweiten Morgen ist es wie vom Wetterdienst versprochen vorbei mit der Herrlichkeit. Statt Sonne gibts Nebel sowie leichten Nieselregen.

Wir schieben einen Shoppingtag ein und besichtigen San Sebastian.

In San Sebastian gibt es viel zu entdecken. Leider bleibt die Kamera meist stecken, weil der graue Himmel keine schönen Fotos verspricht. Wir versuchen möglichst viele verschiedene der köstlichen Tapas zu probieren, müssen jedoch vor der Vielfalt kapitulieren. Das Fundament von San Sebastian scheint aus vielen kleinen Tapas Bars zu bestehen.

Die Strände von San Sebastian sind aufgrund des Wetters nicht übermässig belebt, aber man kann sich vorstellen was hier an einem heissen Sommertag los ist.

Wir fahren zurück zum Wohnwagen. Das Abendessen fällt nach Begutachtung unserer Tapasbäuche aus.
Nach einer weiteren Konsultation des Wetterberichts müssen wir uns eingestehen: das wird hier nichts mehr. Das Wetter in Frankreich abseits der Küste soll besser sein.
Wir verstauen unsere Weinkisten erneut im Auto (wer hat bloss soviel Wein gekauft???) und machen uns abfahrbereit für den nächsten Morgen.
Eigentlich schade, wir wollten länger bleiben. Die Gegend wird als mögliches neues Ferienziel markiert, auch wenn die 1217 Fahrkilometer von Zuhause aus ein spontanes Wiedersehen wohl verhindern werden.

Sehr schönen homepage, amüsant zu lesen und viel informationen. und dieses jahr auch schon unterwegs? vielleicht wenn ihr nicht mehr „arbeiten musst“ könnt ihr so wie wir, ein Jahr oder länger unterwegs sein. Denn in Europa gibt es mehr als 6500 golfplätzen. Wir, ein älteres, Ehepaar mit holländischen Wurzeln und daher wahrscheinlich mit dem campervirus angesteckt, sind seid april wieder retour von unserem, 1 Jährigem golfeuropatour, inklusive einen drei monatigen Abstecher nach Afrika. Nur mein mann spielt Golf , .. 14 Länder haben wir besucht 80x golf gespielt und 32000 km gefahren. Die schönsten golfplätzen fanden wir in Spanien und Irland Wobei auch in Marokko, wo 10x gespielt wurde, es sehr schönen Plätzen gibt. Wir waren mit Camper unterweg , L. 6.50, einfach und zweckmässig eingerichtet. Hat uns alles sehr gut gefallen. Und auch mit Camper sehr gut zu organisieren. Meistens waren Camping- und Golfplatz nicht mehr als 10km. von einander entfernt. Meinem Mann ist öfters mit velo und Golfausrüstung auf der Rücke, zum Platz gefahren.. Übrigens findet in September der ersten schweizerischen golfcampertour statt. Leider nicht geeignet für Wohnwagen. …. Also vielleicht gleichwohl ein Camper kaufen? mach‘s gut und geniesse das Leben. Gruss aus Engelberg wo wir im moment auf der campingplatz neben! der Golfplatz stehen.
Schön dass Euch die Berichte gefallen haben. Wir wussten nicht dass die jemand liest. 😉
In diesem Jahr waren wir leider nur für wenige kurze Trips mit dem Wohnwagen unterwegs und immer an Orte die wir schon besucht haben. Daher auch keine Blogeinträge.
Wir sind natürlich etwas neidisch auf Eure grosse Reise, die noch nicht vorbei zu sein scheint. Immerhin steht ihr immer noch, oder schon wieder auf dem Campingplatz! 😉
Ihr macht das genau richtig!
Auch wir träumen von der Grossen Reise, aber das dauert wohl noch einige Jahre.
Wir wünschen Euch noch viele unfallfreie Kilometer in Europa und den angrenzenden Kontinenten, und hoffen dass von den 6500 Golfplätzen möglichst viele von Euch bespielt werden.