Ab nach Hause

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Samstag. Der letzte Tag. Liegestuhlzeit. Morgen geht es wieder nach Hause. Haben wir genügend Erholung und Entspannung aus unseren Ferien geholt?
Ich glaube ja. Heute hat eine Spinne versucht auf meinem Cap ein Netz zu bauen.

Wie auf Bestellung wird von Zuhause gemeldet, dass das Wetter in Zürich auch wieder ganz ok ist und einen einigermassen sommerlichen Eindruck macht.

Sonntag. Es wird ernst. Nicht sonderlich motiviert räumen wir unseren Krempel zusammen und machen das Cämperli wieder reisefertig.
Pünktlich um 12 Uhr Mittags fahren wir los.

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Mittagessen, nicht mehr so grün wie gewohnt

Die Rückfahrt dauert inklusive aller Pausen und Staus rund 7.5 Stunden.

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Gotthard in Action

Nicht ganz unschuldig daran ist ein Stau vor Chiasso, abgelöst durch einen Riesenstau vor dem Gotthard mit ca. 90 Minuten «Fahr»zeit für 5 Kilometer.

Abends um halb acht kommen wir doch noch zu Hause an.

Etwas wehmütig wird der Wohnwagen auf seinen Standplatz gestellt. Er hat jetzt zwei Wochen Pause.

Der perfekte Tag

So wie es aussieht möchte uns der Gardasee die bevorstehende Rückreise nicht einfacher machen als nötig.
Wir werden geweckt  von einer mit voller Kraft scheinenden Sonne und einem schon fast kitschig anmutenden Türkis des Gardasees.
Wir buchen eine Tee Time im Chervo Golf Resort.

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Chervo spielen wir nicht zum ersten Mal. Bei der letzten Runde hatten wir etwas Pech und sind hinter einem sehr langsamen Flight hergekrochen.

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Die Anlage ist sehr grosszügig angelegt und verfügt über viele sehr breite Fairways, die unverständlicherweise trotzdem nicht immer getroffen werden.

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Das Halfway Häuschen bietet (natürlich) auch Koffein in Form eines italienischen Espresso an. Da sagen wir nicht nein.

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Die Back Nine auf dem Yellow Course ist etwas enger, ist aber sehr kurzweilig, vermutlich auch weil nur 2er Flights unterwegs sind und das Spieltempo entsprechend hoch ist. Die 18 Löcher sind in rund dreieinhalb Stunden fertig gespielt.

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Nach der 18 geht es zurück zum Wohnwagen. Der Liegestuhl wartet. Dazu etwas Buffalo Mozarella und ein paar Tomaten, Oliven, frische Brezeln und ein kühles Bier.

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Man braucht ja nicht viel um glücklich zu sein…

…ausser natürlich es wird Abend, wenn der Magen erneut zu knurren beginnt.
Heute lassen wir uns in der Trattoria Clementina di Targa Francesco in Rovizza (gehört zur Gemeinde Sirmione) verwöhnen, die nur knapp über einen Kilometer von unserem Camping entfernt liegt.
Der Laden hat nicht mal eine Webseite, vermutlich weil die Leute dort durchgehend mit Kochen ausgelastet sind. Immerhin haben sie eine Facebook Seite. Das Ergebnis ist schlichtweg begeisternd.

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Parmigiana di melanzane (mit Käse überbackene Auberginen)

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Hausgemachte Ravioli
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Salmone al panverde
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Schweinskotelett

Das Dessert ist eine hausgemachte Panna Cotta con caffe, der Kaffee hinterher wie immer vorzüglich und die Weinkarte kann sich auch sehen lassen. Es lässt sich sogar ein Lagrein finden, der sogleich bestellt wurde.
Nur falls da jemand mal hin will. Die kleine Trattoria befindet sich hier.

Faul und verfressen

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Der heutige Tag steht im Zeichen des Nichtstuns, nur kurz unterbrochen von Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Ansonsten regiert das süsse Nichtstun im Liegestuhl bei angenehmen 26 Grad und viel Sonne. Zu Hause werden Unwetterwarungen gemeldet.

Insbesondere das Abendessen hat es in sich. Ein Geheimtipp führt uns zur Trattoria Luisa in Peschiera del Garda (ok, es war einfach eine TripAdvisor Empfehlung).

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Tajerin con Tartufo

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Tajerin con pesca
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Fegato alla Veneziana

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Zum Abschluss noch Tarte Tarten und «Crema Bruciata al caffe con gelato alla liquirizia». Keine Ahnung was das heisst, aber es klingt gut und ist noch besser. So wie das gesamte Menü!
Noch zwei schöne Caffe zum Nachspülen. Tutto benissimo! (oder so ähnlich).