Der Kauf eines Wohnwagens ist ganz schön kompliziert. Wir konnten bereits auf ein wenig Erfahrung zurückblicken, weil wir bereits mehrere mobile Behausungen gemietet haben und auch vorher schon auf Campingerfahrung zurückblicken konnten.
Unsere Anforderungen waren:
– zulässiges Gesamtgewicht max. 1500 kg aufgrund des Zugfahrzeugs
– möglichst niedriges Leergewicht (Zuladung und Extras)
– klein und wendig, trotzdem genug Platz für Regentage
– schneller Auf-/Abbau für Rundreisen und Kurztrips
Nach dem Besuch des Caravan Salons in Bern haben wir uns für einen Dethleffs Camper 450 FL entschieden. Nicht zuletzt wegen der hellen Inneneinrichtung, die sich wohltuend von vielen Möblierungen auch aktueller Wohnwagen unterschied, die sich immer noch am Design von Omas Wohnzimmereinrichtung orientieren.
Die gute Vorbereitung hat sich gelohnt. Wir sind dank Mover und Akkuschrauber (für die Kurbelstützen und Schraubheringe) in unter 30 Minuten installiert und auch wieder abfahrbereit.
Der Platz innen reicht für zwei Personen locker aus und die Fuhre bleibt bei einer Breite von 2.30 Metern und einer Gespannlänge von ca. 11.50 Metern noch einigermassen wendig.
So das ist nun unser Cämperli:
– Dethleffs Camper 450 FL
– Gesamtlänge/-breite: 6.50m/2.30m
– zul. Gesamtgewicht: 1500 kg
– El. Warmwassererzeugung (sogenannte Therme, benutzen wir fast nie)
– Autarkiepaket ab Werk
– 12V Umrüstung für Heizgebläse
– Alko Mammut Mover
– Dachmarkise Thule Omnistore 6200
– Gas- und Stromaussensteckdosen
– Dampfabzug
– Heki über der Dinette
– Zusätzliches Bugfenster beim Bett
– zwei zusätzliche Stauraumklappen
Verzichtet haben wir auf die Duschausstattung. Die Vorstellung in dem Miniraum tatsächlich duschen zu wollen, erschien uns absurd.
Auch ein Vorzelt fehlt. Da wir selten längere Zeit an einem Ort verweilen, wäre die Auf- und Abbauzeit zu lang.
Übrigens, warum heisst unser Wohnwagen Camperli?
Es handelt sich um einen Dethleffs Camper 450 FL.
«Camper» klingt irgendwie gross. Aber wer das Ding schon mal gesehen hat, weiss dass unser Gefährt eher klein und überschaubar ist.
Ausserdem waren die anderen möglichen Namen wie z.B. Bello, Heinz-Rüdiger, Achim und Heino auch nicht besser.
